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Wenn man Herrn Ivan Rebroff nur einmal live gesehen hat, weiß man, zu welchem Wohlklang eine menschliche Stimme fähig ist. Alles begann, als ich 11 Jahre alt war. Man saß Abends gemütlich in der Stube beisammen, hatte schon etwas getrunken (Apfelsaft) und dann erfasste mich diese herzergreifende Stimme Ivan Rebroffs. "Es steht ein Soldat am Wolgastrand" durchdrang mich und lies mich einfach nicht mehr los. Es fesselte mich regelrecht. Ich verfiel in große Faszination, welche mich bis heute ergriffen hat und nicht mehr los lässt. Eines Abends, fragten mich meine Eltern, ob ich nicht einmal zu einem seiner Konzerte mitkommen wolle. Erst war ich skeptisch, doch dann sagte ich mir: "Diesen Mann, musst du einmal live gesehen haben, wenn er doch ein so schönes Lied interpretiert". Ich schaute ihn mit großen, leuchtenden Kinderaugen an, als ich zum Besuch seines Konzertes war. Es war einer der bedeutsamsten Abende meines jungen Daseins. Von diesem Moment an wusste ich, was es heißt, Musik zu leben, ich lernte sie zu schätzen und ganz in ihr aufzugehen. Von jenem Abend, des 28. Dezember 2003, versprach ich mir eines: Ich trage Herr Rebroff, seine Stimme und sein für mich so bedeutsames Wohlwollen in mir, von Tag zu Tag. Er ist das Vorbild, was ich je in meinem Leben gesucht habe und ich danke Gott, dass er ihn mich finden lassen hat.
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